Über uns


Das einzige Kriterium der Pädagogik ist die Freiheit,
die einzige Methode ist die Erfahrung
(Leo Tolstoi)

Lebendige Landschaften

Wir vertrauen grundsätzlich in das Bedürfnis des Menschen, sich zu entwickeln, zu wachsen und zu reifen.

Kindheit ist es wert, gelebt zu werden.

Wir wollen Kinder so begleiten, dass wir ihre Eigenarten verstehen, um ihnen dann die für sie günstigsten Bedingungen schaffen zu können. In diesen vorbereiteten Umgebungen können sich die Kinder selbstbestimmt und frei entwickeln - entsprechend ihres inneren Entwicklungsplanes.

Der Begleiter gestaltet die Umgebung - das Kind gestaltet sein Leben.

Kinder können hier ihre Antworten auf ihre Fragen gemäß ihrer Erfahrungen finden. Kinder können so lernen zu lernen.

Das Kind erfährt sich und die Welt als Ganzes.

Wir wollen die Aktivitäten der Kinder respektvoll achten. Wir wollen behutsam sein, offen für jeden Laut des Unbekannten, seinen Duft und seine Farben. In diesem fruchtbaren Lebensraum kann ein Kind einfach sein, leben und lernen - nicht losgelöst voneinander, sondern sozusagen aus einem "Guss".

Kinder gehen tausend Wege ...

...Wege aus Lehm, aus Gras, aus modrigem Sand, Pflastersteinen oder Asphalt, Wege mit tausend Kreuzungen, Wege inmitten von Blumen, Feldern und Wäldern, auch Wege mit Dornen...

Unsere Wege verlaufen entlang den Gleisen ihrer Entwicklung, immer bei ihrem Sein als Menschen.

Alle, auch Kinder, erleben sich nicht gern ohnmächtig.

In ehrlichen, offenen, respektvollen und warmherzigen Beziehungen können sich alle wohl fühlen und miteinander wachsen. Miteinander vertraut sein ohne Ablehnung und Fremdbestimmung.

Innenansichten

Die Zergliederung der Lebenswelt in Unterrichtsfächer tragen wir nicht mit. Kinder können bei uns in den verschiedensten Lern- und Lebensbereichen aktiv sein (oder sich entspannen).

Wichtig sind für uns zum Beispiel:

eine Vielzahl von sinnlich Erfahrbarem * Möglichkeiten des freien Spielens * Freiräume mit Naturerfahrung * Bewegungsmöglichkeiten auf der Suche nach dem Gleichgewicht * Geschichten, Bilder, Töne als Klang des Lebens * rohes und feines Material zum Schaffen und Begreifen von Zusammenhängen * kuschelige, ruhige Orte zum Besinnen und Entspannen * didaktisches Material zur Selbstbeschäftigung * eine Bücherstube für die Geheimnisse der großen Welt * Farben und Formen auf der Suche nach dem Ausdruck des Lebendigen * eine Küche zum Erfahren von nicht nur Nahrungszusammenhängen * Orte der Einsamkeit und Orte der Gemeinsamkeit.

Wir vermuten mindestens so viele Lernformen, wie es Menschen gibt.

Kinder lernen hier im Freien Spiel, voneinander, in Kursen und
Projekten und selbständig in der Beschäftigung mit didaktischem
Material.

Es gibt kein Leben ohne Strukturen.

Regeln und Grenzen stellen klar, in welchem Rahmen Verhalten nicht
verletzt. Sie können gemeinschaftliches Wohlbefinden unterstützen, wenn
sie selbst „entdeckt“ und akzeptiert werden.